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Das Mentoring-Programm

„Mit dem Mentoring-Programm führt der Marketing Club Hamburg eine Plattform für beruflichen und persönlichen Kompetenzaustausch ein. Junge Talente stehen bei der Karriereentwicklung oft vor schwierigen Entscheidungen. Eine vertrauensvolle Beziehung und der Dialog mit einem erfahrenen Mentor können dabei extrem wertvoll sein. Mit dem Mentoring-Programm schaffen wir eine Win-win-Situation: Der Wissensaustausch zwischen Mentor und Mentee bedeutet für beide Seiten Inspiration, Networking und Wertschätzung.“

Prof. Dr. Wolfgang Merkle, Präsident Marketing Club Hamburg e.V.

 

Berufserfahrene Mitglieder des Marketing Clubs Hamburg stellen sich als Mentoren zur Verfügung und geben clubintern ihr Erfahrungswissen an Berufsstarter, Jumps, Wiedereinsteiger, Umsteiger, Neu-Hamburger und andere Ratsuchende weiter. Ziel ist die persönliche Kompetenz zu fördern. Zugleich will der Marketing Club mit dieser Maßnahme Rahmenbedingungen schaffen, die die Stärkung des generationsübergreifenden Dialogs ermöglichen.

Die Mentoren

Die Mentoren sind erfahrene Berufstätige aus verschiedenen Branchen, die ihr Erfahrungswissen einsetzen, um Ratsuchende in ihrem beruflichen Vorankommen zu unterstützen. Die Mentoren kommen aus Industrie, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und beraten in den Berufs- und Tätigkeitsfeldern Marketing, Vertrieb, Personal. Die Mentoren führen diese Tätigkeit ehrenamtlich aus.

Die Mentees

Die Mentees suchen Rat zu einer beruflichen Situation und verstehen den Austausch mit dem Mentor als Hilfe zur Selbsthilfe. Pro Mentee stellt sich ein Mentor zur Verfügung. Mentee werden können Berufsstarter, Jumps, Wiedereinsteiger, Umsteiger, Neu-Hamburger und andere Ratsuchende.

Das Beratungsangebot

Die Mentoren geben Rat und Hilfestellung bei folgenden Themen:

  • Beruflicher Einstieg
  • Karriereplanung
  • Berufliche Umorientierung
  • Führungsverhalten
  • Konfliktmanagement
  • Wiedereinstieg nach Familienphase

 

Es geht nicht um Fachkompetenz, sondern die Erfahrungsweitergabe zu den zwischenmenschlichen Komponenten. Der Schützling profitiert davon enorm: Er hat einen Ansprechpartner, mit dem er schwierige Situationen besprechen kann und wird manch einen Anfängerfehler vermeiden. Weitere Informationen unter: Tel.: 040 / 44 73 26, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Download Konzept: Mentorenprogramm

 

Interview mit Tina Berns, Beirätin des Marketing Club Hamburg und Leiterin der Mitgliederkommission:

Warum führt der Marketing Club Hamburg e.V. das Mentoring-Programm ein?

Statistisch betrachtet umfasst der Marketing Club Hamburg knapp 600 Mitglieder in der Karriere-Spanne von Junior bis Senior und alle mit beruflichem Bezug zu Marketingthemen. Inhaltlich heißt das gleichzeitig, dass hier Ratsuchende auf Experten mit vielfältigen Erfahrungen treffen. Das Mentoringprogramm ist eine Möglichkeit, die Mitglieder auf einer neuen Ebene miteinander in Kontakt zu bringen.

Was können Mentees von der Teilnahme an dem Programm erwarten?

Die Initiative richtet sich an diejenigen, die Tipps zum beruflichen Ein- und Aufstieg, Existenzgründung, Konliktmanagement im aktuellen Job, der Wiedereingliederung nach Familienphase oder zur langfristigen Karriereplanung suchen. Der Austausch mit dem Mentor ist als Hilfe zur Selbsthilfe zu verstehen. Durch das Mentoring erhält der Mentee die Chance, jemandem Erfahrenes mit vollkommen neutralen Blick auf die Situation gucken zu lassen. Ziel ist es Tipps zur Lösungsfindung zu erhalten. Nach Eingang des Bewerbungsbogens suchen wir nach einem geeigneten Mentor und bringen beide in Kontakt. In bis zu vier Terminen arbeiten Mentor und Mentee an Lösungsansätzen.

Welche Voraussetzungen sollten Mentoren und Mentees für eine Teilnahme mitbringen?

Mentoren sollten berufserfahrene Mitglieder sein, die Freude daran haben anderen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Das Programm sieht vor, dass der Aufwand für die Mentoren so gering wie möglich gehalten wird. Sie füllen den Profilbogen aus und stehen für maximal vier durchschnittlich 60-minütige Termine zur Verfügung. Die Voraussetzungen für Mentees ist die Klarheit darüber, etwas in ihrem Beruf ändern zu wollen, aber den Ansatz nicht allein zu finden. Während des Mentorings halten sie uns in der Geschäftsstelle über den Verlauf des Mentorings auf dem Laufenden.

Sie sind seit 2011 in einer führenden Marketingposition bei WIENERS + WIENERS tätig. Was hat sie motiviert sich als Mentorin zu engagieren? Gab es in Ihrer Karriere prägende Persönlichkeiten oder Mentoren?

Als ich damals vom Axel Springer Verlag zu Wieners+Wieners wechselte, eckte ich mit meiner konzerngeprägten Herangehensweise bei einigen Kollegen erst einmal an. Zu verstehen, dass Muster, mit denen ich zehn Jahr erfolgreich gefahren bin hier nicht funktionierten, fiel mir im ersten Moment schwer. Erst durch die Gespräche mit einer erfahrenen Kollegin und Mentorin wurden mir die unterschiedlichen Mechanismen der Unternehmenskulturen klar und wie wichtig diese Sensibilisierung zur Erreichung der Ziele ist.

Was sind die größten Herausforderungen für junge Talente in der heutigen Arbeitswelt? Vor welchen Herausforderungen stehen Berufserfahrene?

Für junge Talente gewinnt die Selbstorganisation an Bedeutung. In einer agilen Arbeitswelt arbeiten Menschen zunehmend in virtuellen Teams zusammen, deren Mitglieder man selten oder gar nicht persönlich trifft. Sich in einem solchen Team zu positionieren, erfordert sehr gute kommunikative Fähigkeiten.

Für die Berufserfahrenen heißt das wiederum, diesen Wandel aktiv mitzugestalten. Die Kommunikation auf virtuelle Begegnungsräume abzustimmen und die junge Generation zum Projekterfolg zu motivieren, ist die Herausforderung an die Berufserfahrenen.

 

Das Interview führte Martin Marsmann von newsaktuell.